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Programmhinweis: Arte KurzSchluss – Das Magazin

Freitag, 03. August 2012 um 23:25 Uhr
 
Diesmal bei KurzSchluss – Das Magazin ein Portrait über den Regisseur Ralf Schmerberg und ein Zoom auf die Albumverfilmung von „Die Ärtze“.
 
Porträt – Ralf Schmerberg
Bevor er die Welt bereiste und Film seine neue Heimat wurde, war Ralf Schmerberg eigentlich in einer Metzgerlehre. Diese brach er ab und begab sich auf eine Reise, die bis heute nicht zu Ende ist. Der Autodidakt führte Regie bei über 200 Werbespots, drehte Musikvideos, u. a. für Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen, 2raumwohnung und andere bekannte Bands. Ausgewählte Werbearbeiten von ihm sind Teil der permanenten Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Er drehte einige Kurzfilme und ist immer wieder in die Welt der Videokunst eingetaucht. Für seine Fotoarbeiten erhielt Schmerberg den „Polaroid European Final Award“ und mehrere „Kodak Awards“.
1996 wurde Schmerberg international für seinen in Afrika gedrehten Dokumentarfilm „Hommage à noir“ mit der „Gold Medal for Humanity“ des New York Film Festivals ausgezeichnet. Den Spielfilm „Poem – Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug“, ein Werk, in dem er 19 deutsche Gedichte verfilmte, brachte er 2003 heraus. Seit 2003 arbeitet er auch an dem Projekt „Dropping Knowledge“, einer Internetplattform für sozialen Dialog, die am 9. September 2006 auf dem Berliner Bebelplatz die Fragerunde „Table of Free Voices“ veranstaltet hat.
Beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 entstand die Dokumentation „Trouble – Teatime in Heiligendamm“. Die Jury des „Cinema for Peace-Awards“ zeichnet ihn dafür 2008 mit dem Preis für die „Most Valuable Documentary of the Year“ aus.
Kurzschluss hat den Bilderkünstler in Cannes zum Werbefilmfestival getroffen.

Autoren: Simone Gemmer und Tidi von Tiedemann

Zoom – Albumverfilmung „Die Ärzte“
Für die Punkrockgruppe „Die Ärzte“ ein Musikvideo zu machen ist für viele Nachwuchsregisseure ein Traum. Und bei ihrem neuesten Album „auch“ sollte dieser Traum gleich für 16 Regieteams aus Deutschland und Österreich in Erfüllung gehen, denn die Band hatte sich entschlossen, nicht nur die Singleauskopplungen mit einem Videoclip auszustatten, sondern gleich das gesamte Album zu verfilmen.
Die Trickfilmerin Tine Kluth und ihr Kollege Bernhard Schmitt machten sich an ein Konzept, in dem „Die Ärzte“ 16 Mal durch virtuelle Welten gejagt werden und jedes Mal ihr Bassist auf der Strecke bleibt. An drei Tagen wurden in einem Studio Aufnahmen der Bandmitgliedern gemacht und im Anschluss von den jeweiligen Regieteams animiert. Die wilde Jagd wurde komplett und ohne Einschränkungen auf Youtube veröffentlicht, denn dort landen ihre Lieder sowieso, und jetzt gibt es wenigstens passende Bilder dazu, meint die Band.
Wie man so ein Projekt stemmt, erzählen die Regisseurin Tine Kluth, Regisseur und Kameramann Björn Ullrich und Creative Producer Bernhard Schmitt bei einem Treffen auf dem Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart.

Autoren: Dirk Wellbrock und Tidi von Tiedemann
Produktion: Kontrastfilm
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