23
Feb
13

Mit Isabella Rossellini zum Abendessen ins Savoy (Mainzer Rhein Zeitung)

Artikel vom 16.2.2013 in der Mainzer Rhein Zeitung

Mainz/Berlin. Zehn Tage lang war Berlin das Epizentrum der internationalen Filmindustrie. Aus der ganzen Welt waren Stars und Sternchen, Drehbuchautoren und Filmemacher zur heute zu Ende gehenden Berlinale 2013 an die Spree gereist. Mittendrin: der Mainzer Filmemacher und Produzent Tidi von Tiedmann, Chef der Produktionsfirma „Kontrastfilm“. Der MRZ schildert Tiedemann seine Erlebnisse auf der Berlinale.

Tidi_Berlinal2013
Tidi von Tiedmann traf bei der Berlinale viele Kreative. Und Isabella Rossellini.
KONTRASTFILM

Herr von Tiedemann, wie sind Sie in die Berlinale eingestiegen?

Ich bin Freitag angereist, war am selben Abend auf einem Empfang in den Ministergärten. Kurioserweise wurde nebenan in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung die Ehrung für den deutschen Drehbuchpreis vorgenommen. Ausgerechnet in der Vertretung des einzigen Bundeslandes, das der eigenen Filmszene keine institutionelle Filmförderung bietet…

Was war für Sie Ihr persönliches Berlinale-Highlight?

Definitiv die „Kurzfilm-Brotzeit“. Wir produzieren ja für den Sender arte das Magazin „Kurzschluss“, das eben das Genre des Kurzfilms behandelt. Bei der Brotzeit habe ich in netter Atmosphäre viele spannende Menschen kennengelernt und mit ihnen für arte vor der Kamera Interviews geführt. Üblicherweise trifft man auf den 1000 Empfängen mit 1000 Leuten immer dieselben vier, die man kennt. Bei der Brotzeit war das glücklicherweise anders.

…und was die schlimmste Veranstaltung?

Ohje, am vergangenen Sonntag waren wir im Hotel Adlon. Eine großspurige Einladungskarte gab es, doch dann mussten wir erst mal Schlange stehen, um reinzukommen. Und drinnen? Ekelhaft aufgespritzte Mädels, aalglatte Typen, Catering von „Curry 36“ und „Dunkin’ Donuts“, ein Getränkestand, auf dem groß der Name des verantwortlichen Schnapsherstellers stand: „Ficken“. Hoffentlich muss ich da nicht wieder hin.

Trifft man Stars auch mal persönlich, abseits vom Trubel?

Klar, Isabella Rossellini zum Beispiel. Sie dreht ja auch Kurzfilme, hat dafür in diesem Jahr die „Berlinale Kamera“ verliehen bekommen. Ich habe sie deswegen interviewt, auch wieder für die Sendung „Kurzschluss“, danach waren wir zusammen essen, im Savoy. Sie ist eine tolle Frau, hat eine Hammerausstrahlung und ist immer noch eine Bombe. Für ihr Alter.

Hat sich der Ausflug nach Berlin für Sie auch geschäftlich gelohnt?

Auf jeden Fall. Ich konnte sehr viele Kontakte zu internationalen Kurzfilmern knüpfen, wir haben einige neue Projekte verabredet und letztlich auch „Kurzschluss“ vorangebracht. Außerdem ist toll, dass die Berlinale ein Publikumsfestival ist. Die Reaktionen des Publikums mitzubekommen, das ist für jeden Filmemacher wichtig.

Das Gespräch führte Dominic Schreiner

18
Jan
13

arte-Kurzschluss, Freitag 18. 01. 2013 um 23.30 Uhr

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am Freitag Abend ist wieder KURZSCHLUSS-Zeit auf arte.
Neben den Kurzfilmen „Café Regular, Kairo“ vom indischen Filmemacher Ritesh Batra und „Am anderen Ende“ von Philipp Döring aus Deutschland sind unsere Beiträge zum Thema

“Kino Climates – Der Kampf um Vielfalt im Kino” zu sehen.

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Autor:  Daniel R. Pfeiffer
Kamera:  Eike Zuleeg
Schnitt:  Wolfgang Ambos
Redaktion:  Catherine Colas ARTE
Sprecher: Semira Abdollah-Zadeh, Jürgen Brunner, Tilman Rose
Tonmischung:  Bernd Thurig
Wir wünschen allen, die mit uns vor dem Fernseher sitzen einen unterhaltsamen Abend!
Beste Grüße
Euer KONTRASTFILM Team
KURZSCHLUSS – Das Kurzfilmmagazin auf ARTE
Freitag Nacht, 18. 01. 2013 um 23.30 Uhr
05
Dez
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iPunkt Kreativwirtschaft bei Kontrastfilm 06.12.2012 ab 14:30 Uhr

Liebe Kreative und Kulturunternehmer,

Weiterlesen ‘iPunkt Kreativwirtschaft bei Kontrastfilm 06.12.2012 ab 14:30 Uhr’

29
Nov
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Kontrastfilm Filmproduktion FEST @ ALTES AUTOHAUS, MAINZ

Eine Heimat für den Film – PODIUM / KINO / FLOHMARKT / PARTY by Kontrastfilm, TAT und FILMZ

Eine Heimat für den Film - PODIUM / KINO / FLOHMARKT / PARTY by Kontrastfilm, TAT und FILMZ

Das Mainzer Manifest – unsere Petition für eine Film- und Medienförderung für Rheinland-Pfalz – hier unterzeichnen:
www.openpetition.de/petition/online/mainzer-manifest-fuer-eine-film-und-medienfoerderung-fuer-rheinland-pfalz

17:30 Uhr: PODIUMSDISKUSSION
Quo vadis FILM(z) in Rheinland-Pfalz?

19:00 Uhr: KURZFILMKINO
Im Kinosalon durch die ganze Nacht

20:00 Uhr: NACHTFLOHMARKT
Shoppen für zum Tanzen gehn

21:00 Uhr: TANZBAR / 2 Floors
lichi // matt k // dualraum //
Alex Georgj // Thomas Welker “d´Arc
.tweeboomen // New Techno Kid

SPÄTCAFÉ
Vinolounge
Leselounge
Pouristlounge

LEUCHTKÄFER
dieBlase
tiptopexpress
timm & sebastian

DEKO
robertnada
Zexn

 

03
Aug
12

Programmhinweis: Arte KurzSchluss – Das Magazin

Freitag, 03. August 2012 um 23:25 Uhr
 
Diesmal bei KurzSchluss – Das Magazin ein Portrait über den Regisseur Ralf Schmerberg und ein Zoom auf die Albumverfilmung von “Die Ärtze”.
 
Porträt – Ralf Schmerberg
Bevor er die Welt bereiste und Film seine neue Heimat wurde, war Ralf Schmerberg eigentlich in einer Metzgerlehre. Diese brach er ab und begab sich auf eine Reise, die bis heute nicht zu Ende ist. Der Autodidakt führte Regie bei über 200 Werbespots, drehte Musikvideos, u. a. für Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen, 2raumwohnung und andere bekannte Bands. Ausgewählte Werbearbeiten von ihm sind Teil der permanenten Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Er drehte einige Kurzfilme und ist immer wieder in die Welt der Videokunst eingetaucht. Für seine Fotoarbeiten erhielt Schmerberg den “Polaroid European Final Award” und mehrere “Kodak Awards”.
1996 wurde Schmerberg international für seinen in Afrika gedrehten Dokumentarfilm “Hommage à noir” mit der “Gold Medal for Humanity” des New York Film Festivals ausgezeichnet. Den Spielfilm “Poem – Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug”, ein Werk, in dem er 19 deutsche Gedichte verfilmte, brachte er 2003 heraus. Seit 2003 arbeitet er auch an dem Projekt “Dropping Knowledge”, einer Internetplattform für sozialen Dialog, die am 9. September 2006 auf dem Berliner Bebelplatz die Fragerunde “Table of Free Voices” veranstaltet hat.
Beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 entstand die Dokumentation “Trouble – Teatime in Heiligendamm”. Die Jury des “Cinema for Peace-Awards” zeichnet ihn dafür 2008 mit dem Preis für die “Most Valuable Documentary of the Year” aus.
Kurzschluss hat den Bilderkünstler in Cannes zum Werbefilmfestival getroffen.

Autoren: Simone Gemmer und Tidi von Tiedemann

Zoom – Albumverfilmung “Die Ärzte”
Für die Punkrockgruppe “Die Ärzte” ein Musikvideo zu machen ist für viele Nachwuchsregisseure ein Traum. Und bei ihrem neuesten Album “auch” sollte dieser Traum gleich für 16 Regieteams aus Deutschland und Österreich in Erfüllung gehen, denn die Band hatte sich entschlossen, nicht nur die Singleauskopplungen mit einem Videoclip auszustatten, sondern gleich das gesamte Album zu verfilmen.
Die Trickfilmerin Tine Kluth und ihr Kollege Bernhard Schmitt machten sich an ein Konzept, in dem “Die Ärzte” 16 Mal durch virtuelle Welten gejagt werden und jedes Mal ihr Bassist auf der Strecke bleibt. An drei Tagen wurden in einem Studio Aufnahmen der Bandmitgliedern gemacht und im Anschluss von den jeweiligen Regieteams animiert. Die wilde Jagd wurde komplett und ohne Einschränkungen auf Youtube veröffentlicht, denn dort landen ihre Lieder sowieso, und jetzt gibt es wenigstens passende Bilder dazu, meint die Band.
Wie man so ein Projekt stemmt, erzählen die Regisseurin Tine Kluth, Regisseur und Kameramann Björn Ullrich und Creative Producer Bernhard Schmitt bei einem Treffen auf dem Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart.

Autoren: Dirk Wellbrock und Tidi von Tiedemann
Produktion: Kontrastfilm
17
Jun
12

erstes Kontrastfilm – Kurzschluss Magazin auf arte

Heute Nacht (17.06.) um 0:15 Uhr sendet arte die erste komplett von Kontrastfilm hergestellte Kurzschluss Sendung.

Neben den Kurzfilmen Lunchbox Story” von Pieter Dirkx“Ich sehe dich” von Pierre Maky und

“Pinhas und seine Nachbarn”v. Pini Tavger werden zwei Beiträge zu sehen sein, die von Kontrastfilm in Belgien und Frankreich produziert wurden.
Beitrag 1:
Portrait: Pieter Dirkx
Bevor er die Bilder zum Laufen brachte, beschäftigte er sich mit dem unbewegten Bild: Pieter Dirkx hat klassische Malerei studiert. Doch seine Liebe zum Kino ist auch in Öl auf Leinwand bereits deutlich zu sehen: Pieter Dirkxs Bilder halten berühmte Szenen der Filmgeschichte fest, verfremden oder zitieren sie.

Auch heute zeichnet er immer noch gern – allerdings meist Storyboards zu seinen eigenen Filmen. Dass er im Regiefach ebenso zuhause ist wie in der Malerei, bewies Pieter Dirkx bereits an der Filmhochschule mit seinem Kurzfilm Geometry of Beetles. Sein zweiter Film, Bento Monogatari, hat sich zu einem Festivalhit entwickelt. Er lief unter anderem in Cannes, Montreal und Hamburg und bekam einige Preise.

Die Figuren in seinen Filmen kreisen um zwei große Themen: Einsamkeit und Obsession. Weil sie in der realen Welt wenig Halt finden, flüchten sie sich in einer selbstgeschaffenen Realität, in der sie ihre Obsessionen ungestört ausleben können.

Der Filmemacher und Maler Pieter Dirkx gewährt Zutritt zu seiner Welt und erzählt uns von seiner Arbeit.

Beitrag 2:
Begegnungen: Pierre Makyo
Pierre Fournier alias Pierre Makyo begann seine Karriere als Comiczeichner. Nach Anfängen bei dem Magazin “Spirou” gründete er 1981 gemeinsam mit Laurent Vicomte die erfolgreiche Comicreihe “Die Reise ans Ende der Welt”. In den 2000er Jahren gab er das Comiczeichnen auf, um sich ausschließlich dem Verfassen von Drehbüchern und allmählich auch dem Drehen von Kurzfilmen zu widmen. Seine Liebe zu Märchen und Geschichten verdankt der in Dunkerque an der französischen Nordseeküste Geborene seinem Großvater, einem isländischen Fischer. Diesem außergewöhnlichen Mann widmete er übrigens seinen ersten Comic.Heute nutzt der Künstler die beim Zeichnen erworbenen Fähigkeiten für die Storyboards seiner Filme. Kinofilme sind natürlich technisch und finanziell wesentlich aufwendiger als Comics, die beinahe grenzenlose Möglichkeiten bieten.Doch von dieser Schwierigkeit ließ sich Makyo nicht abschrecken, denn ihn hatte die Lust am Filmen gepackt: Er gierte nach Tönen, Bewegungen, Musik und echten Menschen, um seiner Liebe zum Erzählen Ausdruck zu verleihen. Daher erlernte er – als 60-Jähriger! – einen neuen, sehr anspruchsvollen Beruf und drehte seinen ersten Kurzfilm: “Ich sehe dich”, einen Zweipersonenfilm ohne Worte.Sein zweiter Kurzfilm, “Esprit Simple”, den er wie bereits den ersten mit Berufsschauspielern besetzte, entstand in der französischen Stadt Le Mans. Sein nächster großer Traum ist es, einen Spielfilm zu drehen. Einen Großteil der Kraft für dieses ehrgeizige Unternehmen schöpft er aus dem Zen. Ein faszinierender Künstler, der sich einiges zutraut.
 
Wer die Beiträge schon jetzt sehen will, kann die folgenden Links klicken.
Wir danken den Autoren Piere Makyo und Tamar Baumgarten für die spannenden Beiträge und wünschen viel Vergnügen bei der Sendung,
das Kontrastfilmteam
14
Apr
12

komm und hol mich – im Wettbewerb der Grenzland Filmtage

Der Kurzfilm “komm und hol mich” von Arne Ahrens läuft am Donnerstag, 12.04.2012 19:30 Uhr und Freitag, 13.04.2012 im Wettbewerb der Grenzland Filmtage in Selb. Die diesjährige Preisverleihung der Publikumspreise in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm findet am Sonntag 15.04.2012 unmittelbar nach dem Grenzland-Filmtage Frühstück im Brauhaus Ploss statt. Ebenso wird der Nachwuchsförderpreis der Sparkasse Hochfranken vergeben. Beginn 11 Uhr. Wir drücken die Daumen;)

Eric Ventker … Julian
Patrick von Blume …Vater
Olivia Augustinski … Mutter
Nadine Kösters … Lena
Flavia Stein … Katja

 

Genre: Drama, Kurzfilm
Regie: Arne Ahrens
Buch: Arne Ahrens
Kamera: Thomas Vollmar
Musik: Matthias Hornschuh
Produzent: Thomas Vollmar




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